Praxis Dr. med. Lukas Eberle

halsnasenohrenarzt.ch

Grosse Halschirurgie (Halszysten, Halstumoren)

Halschirurgie bei Halszysten und Halstumoren

Schwellungen am Hals sind häufig harmlos und vorübergehend im Rahmen von Lymphknotenschwellungen bei grippalen oder bakteriellen Entzündungen der oberen Luftwege.
Halsschwellungen, welche über Monate persistieren oder an Grösse zunehmen, müssen spezialärztlich abgeklärt werden. Neben Betastung der Halsweichteile und Spiegeluntersuchung der Halsorgane sowie Blutuntersuchungen, hat sich schon seit vielen Jahren die Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile als preisgünstiges, zuverlässiges Untersuchungsverfahren ohne Röntgenstrahlenbelastung durchgesetzt. Bei Bedarf kann in der Praxis eine ultraschallgesteuerte Gewebeprobe (Feinnadelpunktion, Schmerz wie bei Blutentnahme) durchgeführt werden.



Dr. Eberle mit dem Praxisultraschallgerät



Patient mit gutartiger grosser Halszyste



Ultraschallbild Halszyste

 

Operationstechnik: Mediale Halszyste

Bei der Entfernung muss der mittlere Teil des Zungenbeins mit der Zyste entfernt werden. Der Patient verspürt nach dem Eingriff keine Nachteile bezüglich Schlucken oder Sprache.

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Einzeichnen der Zyste und des Zungenbeins

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Präparation der gesamten Zyste

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Unter der Zyste führt ein Gang zum Zungenbein, deshalb muss der mittlere Drittel des Zungenbeins mit der Zyste entfernt werden.

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Das Präparat wird immer zur Untersuchung eingeschickt. Die Hautnaht erfolgt nach plastisch-chirurgischen Kriterien.

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Patientin vor der Operation

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Patientin sechs Wochen nach der Operation

 

Operationstechnik: Laterale Halszyste

Entfernung einer lateralen Halszyste

Laterale Halszyste

Laterale Halszyste (Nahaufnahme)

 

Operationstechnik: Grosser (gutartiger) Halstumor

Operation zur Entfernung einer grossen Epidermoidzyste am Hals vorne


Bilder des Patienten vor dem Eingriff


Im Operationssaal


Einzeichnen des Befundes und der Haut, die mitentfernt (gestrafft) wird für ein kosmetisch gutes Ergebnis


Lokalisation der Zystenwand


Die Zyste muss unbedingt vollständig entfernt werden zur definitiven Sanierung


Kontrolle des Ausmasses der Hautresektion


Die Haut wird mit Klammern vernäht, ein Schlauch mit Sog wird beidseits zur Vermeidung eines Blutergusses eingelegt

 

Laryngozele

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Patient mit gutartiger Ausstülpung der Kehlkopfschleimhaut (Laryngozele) vor dem Pressen

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nach dem Pressen

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Computertomographiebild des Patienten mit Laryngozele. Wegen fehlenden Beschwerden wurde (vorerst) keine Operation durchgeführt.

 

Operationstechnik: Madelungscher Fetthals

Beim Madelungschen Fetthals handelt es sich um eine krankhafte Einlagerung von Fettgewebe im Bereiche der Halsweichteile. In zwei chirurgischen Eingriffen (im Abstand von 6 Monaten) wird zuerst die vordere Hälfte und danach die hintere Hälfte des Halses operiert.

 


Patient vor der ersten Halsoperation

 


Patient 6 Monate nach der ersten Halsoperation (vordere Hälfte)

 


Patient 3 Monate nach der zweiten Halsoperation (hintere Hälfte). Die Narbe wird im Laufe der ersten 12 Monate nach der Operation zunehmend verblassen.

Die Narbe ist kurz nach der Operation noch gut sichtbar und erholt sich bis 12 Monate nach dem Eingriff.

Patientin vor Halsoperation Patientin nach Halsoperation (Narbe gut sichtbar)